Keuchhusten / Pertussis

Husten ohne Keuch

Keuchhusten kann Menschen in jedem Alter betreffen. Die Impfung schützt Kinder, Jugendliche und Erwachsene vor dieser Erkrankung und verhindert schwere Verläufe bei Säuglingen.

Keuchhusten ist eine sehr ansteckende Infektionskrankheit der Atemwege, die durch die Bakterien Bordetella pertussis und seltener Bordetella parapertussis ausgelöst wird. Diese Bakterien produzieren ein Gift, das Pertussis-Toxin, das für die Hustenanfälle verantwortlich ist. Es sorgt dafür, dass sich die Bakterien gut an den Schleimhäuten der Atemwege anhaften und vermehren können. Die Ansteckung erfolgt durch Tröpfcheninfektion beim Niesen, Sprechen und Husten.

Eine bis drei Wochen nach der Ansteckung kommt es im ersten Stadium der Krankheit zu grippeähnlichen Symptomen mit unauffälligem Husten. Nach weiteren ein bis zwei Wochen entwickelt sich daraus der typische, stakkatoartige Husten, der bis zu sechs Wochen anhält. Bei den Hustenattacken wird ein zäher Schleim ausgeworfen, oft gefolgt von Erbrechen. Die Erholungsphase mit langsam abklingenden Symptomen dauert Wochen bis Monate. Gefürchtete Komplikationen, vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern, sind Lungenentzündungen, Krampfanfälle und eine Schädigung des Gehirns.

Keuchhusten kommt weltweit vor. Die meisten Todesfälle betreffen dabei Säuglinge. In Industrieländern führt diese Krankheit bei weniger als einem erkrankten Säugling von 1000 zum Tod. In den Jahren 1994/95 trat in der Schweiz eine Epidemie mit total etwa 46'000 Erkrankungen auf. Seither ist eine stetige Abnahme der Anzahl von Fällen zu verzeichnen, jedoch ist seit 2010 ein steigender Trend zu beobachten. Im Zeitraum von 2010 bis 2014 wurden jährlich durchschnittlich 8700 Fälle gemeldet. Der Anteil an Jugendlichen und Erwachsenen unter den Patienten stieg in den letzten Jahren tendenziell an. Aktuell werden jährlich ca. 30 Kinder aufgrund von einer Keuchhustenerkrankung hospitalisiert, davon am häufigsten Säuglinge. In den letzten 15 Jahren wurden vier keuchhustenbedingte Todesfälle gemeldet.

Zum Schutz gegen Keuchhusten steht eine Impfung zur Verfügung, die bei Erwachsenen kombiniert mit derjenigen gegen Tetanus und Diphterie verabreicht wird. Nach den Impfungen in der Kindheit, wird allen Erwachsenen eine einmalige Keuchhustenimpfung im Alter von 25 Jahren empfohlen. Zusätzlich sollen Schwangere gegen Keuchhusten geimpft werden zum späteren Schutz der Säuglinge, sowie Personen, die durch Beruf oder Familie regelmässiger Kontakt mit Säuglingen unter 6 Monaten besteht und deren letzte Impfung gegen Keuchhusten 10 Jahre oder länger zurückliegt.

Quelle: BAG

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